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Gurghiu
Gemeinde in Rumänien
Gurghiu liegt östlich des Reener Ländchens im nördlichen Teil des Siebenbürgischen Beckens. Der Ort befindet sich am Fluss Gurghiu, einem linken Zufluss des Mureș, und der Kreisstraße DJ 153C. Er ist acht Kilometer östlich der Stadt Reghin und etwa 40 Kilometer nordöstlich der Kreishauptstadt Târgu Mureș. Die eingemeindeten Dörfer liegen zwischen zwei und acht Kilometer vom Gemeindezentrum entfernt. Der Ort wurde erstmals 1248 urkundlich erwähnt und war im Mittelalter eine größere ungarische Siedlung mit Stadtrecht. Der östliche Teil des Ortes trägt bis heute den Namen Szeklerstadt. Auf dem Areal Valea sărată wurden Reste einer Burg gefunden, die archäologisch der Bronzezeit zugeordnet werden. Zudem sind Spuren einer Römerstraße sowie Funde aus dem gleichen Zeitalter im Budapester Museum zu sehen. Gurghiu ist bekannt für seine mittelalterliche Burg, die von den Einheimischen Cetatea lui Rákóczi genannt wird, sowie für das Naturschutzgebiet Pădurea Mociar mit seinen bis zu 800 Jahre alten Eichen. Im Gemeindezentrum stehen die Reste einer Römersiedlung und das Anwesen der Adelsfamilie Bornemisza unter Denkmalschutz. Zudem gibt es eine Porzellanfabrik, die ebenfalls geschützt ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Mureș
- Adresse
- Str. Petru Maior, Nr. 8, Gurghiu, Jud. Mureş
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