📷 Bild: Wikimedia Commons
Ideciu de Jos
Gemeinde in Rumänien
Ideciu de Jos liegt im Reener Ländchen, im nördlichen Teil des Siebenbürgischen Beckens. Der Ort befindet sich am linken Ufer des Mureș, an der Kreisstraße DJ 154A und der Bahnstrecke Târgu Mureș–Deda–Gheorgheni. Er ist fünf Kilometer nordöstlich von Reghin und etwa 35 Kilometer von der Kreishauptstadt Târgu Mureș entfernt. Die eingemeindeten Dörfer liegen in nordnordöstlicher Richtung vom Gemeindezentrum. Der Ort wurde erstmals 1319 urkundlich erwähnt. Bis 1944 war er größtenteils von Rumäniendeutschen bewohnt. Bekannt ist der Ort vor allem durch seine Salzquellen, das Thermalbad und den Zwiebelanbau. In der Region wurden Funde aus der byzantinischen Epoche sowie eine Münze entdeckt. Die Gemeinde gehörte im Königreich Ungarn zum Stuhlbezirk Régen felső und später zum historischen Kreis Mureș. In Ideciu de Jos gibt es Reste einer einstigen Burg sowie eine evangelische Kirche mit vergoldeten Reliefs am Altar. Ein unter Denkmalschutz stehendes Haus aus dem 19. Jahrhundert und ein Thermalbad mit einer Hauptquelle, die 12 Liter pro Minute Mineralwasser liefert, sind weitere Sehenswürdigkeiten. Im eingemeindeten Dorf Ideciu de Sus wurde die evangelische Kirche 2016 saniert und ihr Kirchturm eingeweiht. Doina Cornea, eine Dissidentin und Menschenrechtlerin, wurde in Deleni geboren.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Mureș
- Adresse
- Str. Principală nr. 228, Ideciu de Jos, Jud. Mureş
- Website
- http://www.ideciudejos.ro/
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