Meucon
Meucon liegt im Zentrum des Départements Morbihan, nur sieben Kilometer nördlich von Vannes. Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Golfe du Morbihan und grenzt an Locmaria-Grand-Champ im Norden, Locqueltas im Nordosten, Saint-Avé im Osten und Süden, Plescop im Südwesten sowie Grand-Champ im Westen. Die Landschaft um Meucon ist geprägt von flachen Tälern und Seen, die zum Teil vom Meer umschlossen sind. Die Gemeinde hat ihre Geschichte in der Frühzeit kaum dokumentiert, doch Überreste eines römischen Feldlagers im Weiler Guernevé zeigen eine frühe Besiedlung. Im 12. Jahrhundert wurde ein Siechenhaus für Leprakranke eingerichtet, das später eine Kapelle Saine-Madeleine ersetzte. Die Leprakranken gründeten eine Seilerei, die bis ins 20. Jahrhundert bestand. Politisch wurde Meucon 1790 zur Gemeinde, und ab 1801 war es Teil des Arrondissements Vannes. Meucon ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Kirche Sainte-Madelaine aus dem Jahr 1497, die 1838 umgestaltet wurde, sowie die Privatkapelle Saint-Adrien aus dem 16. Jahrhundert. Zudem gibt es die Kapelle Saint-Barthélémy in Cranuhac aus dem 15. Jahrhundert und den Calvaire von Meucon aus dem Jahr 1787. In der Umgebung finden sich alte Bauernhäuser, Ziehbrunnen und eine gallische Stele, die die Region prägen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 2.280
- Fläche
- 5,73 km²
- Seehöhe
- 132 m
- Bezirk
- Morbihan
- Website
- https://www.meucon.fr
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