📷 Bild: Wikimedia Commons
Pielach
Die Pielach entspringt in den Türnitzer Alpen nördlich von Annaberg und fließt in nordwestlicher Richtung durch das Mostviertel in Niederösterreich. Nach etwa 70 Kilometern mündet sie bei Melk in die Donau. Ihr Einzugsgebiet umfasst rund 590 Quadratkilometer, wobei das Pielachtal zwischen dem Traisental, dem Erlauftal und dem Melktal eingebettet liegt. Die Landschaft ist geprägt von Hügeln, breiten Tälern und einer traditionellen Kulturlandschaft mit Streuobstbäumen, kleinen Wäldern und Dirndln. Der Fluss ist einer der saubersten Österreichs und beherbergt einen artenreichen Fischbestand, darunter den bis zu 1,5 Meter langen Huchen. Über den gesamten Verlauf erstreckt sich ein Natura 2000-Gebiet, das auch Lebensraum für Wasservögel wie Eisvogel, Schwarzstorch und Gänsesäger bietet. Rund 100 Vogelarten sind hier zu finden, zudem hat sich der Biber in den Donauauen angesiedelt. Früher trieben Mühlbäche entlang der Pielach zahlreiche Wasserräder an, heute nutzen Kleinkraftwerke den Fluss zur Stromerzeugung. Entlang des Pielachtals reihen sich Orte wie Schwarzenbach, Frankenfels, Rabenstein und Loosdorf aneinander. Die Mariazeller Bahn folgt dem Flussverlauf zwischen Frankenfels und Ober-Grafendorf. Typisch für die Region sind die Dirndl, die sowohl als Kirschsorte als auch als traditionelle Tracht bekannt sind. Ein Naturfreibad in Hofstetten-Grünau wird ebenfalls von der Pielach gespeist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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