📷 Bild: Wikimedia Commons
Kalköfen (Stattegg)
Denkmalgeschütztes Objekt in Stattegg (111264)
Die Kalköfen in Stattegg sind zwei Denkmäler aus dem späten 19. Jahrhundert und liegen im Ortsteil Ursprung der Gemeinde Stattegg. Sie sind die letzten Überreste eines Kalk- und Schotterwerkes, das bis 1966 betrieben wurde. Die Öfen wurden in den 1890er Jahren errichtet und standen bis 1981 unter Denkmalschutz. Das Werk wurde 1890 von Franz Jammernegg gegründet und war mit einer Feldbahn an die Maschinenfabrik Andritz angeschlossen. In den Jahren 1938 und 1939 wurden beide Öfen ausgebaut, wobei zylindrische Schornsteine hinzugefügt wurden. Die Öfen wurden bis 1966 genutzt, wobei jährlich etwa 8000 Tonnen Kalk produziert wurden. Die Kalköfen bestehen aus blockförmigem Mauerwerk mit unregelmäßigen Steinen und Zugeisen. Die Feuerungs- und Entnahmeöffnungen sind mit Ziegeln gemauert, und die Schornsteine sind aus Ziegeln und Bandeisen gebaut. Die Öfen sind heute umzäunt und mit Efeu bepflanzt. Die Gichtglocke und das ursprüngliche Hüttengebäude sind nur noch in Form von Auflagenischen erhalten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kalkofen
- Ort
- Stattegg
- Adresse
- Kalkofenweg
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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