Kapuzinerkloster Chrudim

📷 Bild: Wikimedia Commons

KlosterPardubický krajBezirk Pardubický kraj

Kapuzinerkloster Chrudim

Kloster in Tschechien

Das Kapuzinerkloster in Chrudim steht auf dem Schulplatz und ist eine kulturelle Denkmal. Es wurde 2011 als Museum barocker Skulpturen wiedereröffnet. Die ursprüngliche Baufinanzierung erfolgte durch den Kutnower Bürgermeister Jiří Vykročil. Der Bau begann 1662 und wurde 1665 durch den Bischof Matouš Ferdinand Sobek eingeweiht. Die Kirche St. Josef ist ein Beispiel für frühbarocke Architektur. Das Museum barocker Skulpturen beherbergt eine Sammlung von plastischen Werken aus dem späten 17. und frühen 18. Jahrhundert. Die Ausstellung umfasst Kammer- und Holzschnitzereien, darunter Werke von Jiří František Pacák, Ignác Rohrbach und Ferdinand Maxmilian Brokoff. Zentrale Exponate sind zwei Gemälde, die dem Maler Joachim von Sandrart zugeschrieben werden, sowie ein Holzschnitzwerk von Jan Albert Devoty. Die ehemaligen Klöstergebäude wurden zu praktischen Zwecken umfunktioniert, während die Gärten in einen öffentlichen Park verwandelt wurden. Die ehemalige Kirche und Kapellen wurden restauriert und dienen heute als Ausstellungsraum. Die Loretánsche Kapelle, die ursprünglich mit der Kapelle des Heiligen Grabes verbunden war, wurde nach der Zerstörung im Jahr 1979 als kleiner Projektionsraum wiederhergestellt. Die Kapelle des Heiligen Grabes und die Kriechweg wurden im Jahr 1985 abgerissen. Die ehemaligen Räume des Klöstergeländes werden heute für verschiedene soziale Dienste genutzt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster
Ort
Chrudim II
Erbaut
1660
Baustil
Barockarchitektur
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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