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Chrudim
Gemeinde in Tschechien
Chrudim ist eine Stadt im ostböhmischen Pardubický kraj, gelegen an der Chrudimka und der Bahnstrecke Havlíčkův Brod–Pardubice. Die Stadt wird von der Bahnstrecke Chrudim–Chrudim město durchquert. Sie war bereits im 10. Jahrhundert ein bedeutendes Verwaltungszentrum und wurde im 14. Jahrhundert zum Zentrum des Chrudimer Kreises. Die Königsburg, die hier stand, wurde während der Hussitenkriege zerstört. Die Stadt erhielt im 18. Jahrhundert durch die Textilproduktion und als landwirtschaftliches Marktzentrum wirtschaftlichen Aufschwung. 1850 zerstörte ein Großfeuer Teile der Stadt, doch der Eisenbahnanschluss 1871 förderte die Industrialisierung. Heute ist Chrudim bekannt für die Herstellung von Stahlrohrtürmen für Windkraftanlagen, Spiritus und landwirtschaftlichen Maschinen. In der Innenstadt und den Vorstädten gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Erzdekanatskirche, Reste der Stadtbefestigung und das Marionettenmuseum. Die Stadt erinnert an die 300 Hussiten, die 1421 in Chotěboř freien Abzug versprochen bekamen, aber verbrannt wurden. Zudem gibt es Stolpersteine für Holocaust-Opfer und eine Gedenkstätte auf dem jüdischen Friedhof. Die Stadt hat Partnerschaften mit Motovun, Oleśnica, Svidník und Znojmo.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien, Bezirksstadt, Gemeinde mit Stadtrecht in Tschechische Republik, Gemeinden mit erweitertem Wirkungsbereich
- Ort
- Okres Chrudim
- Erbaut
- 995
- Seehöhe
- 240 m
- Website
- http://www.chrudim.eu/
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