📷 Bild: Wikimedia Commons
Keutschacher See
See und archäologische Stätte in Kärnten
Der Keutschacher See liegt in Kärnten, Österreich, südlich des Wörthersees. Er ist der sechstgrößte See der Region mit einer Fläche von 1,32 km². Die Pfahlbausiedlung aus der Jungsteinzeit, die 1864 entdeckt wurde, zählt seit 2011 zum UNESCO-Welterbe. Der See entstand durch den Draugletscher und liegt im Keutschacher Seental. Der See ist ein beliebtes Badegewässer mit Freibädern und Campingplätzen. Die Wasserwerte sind nährstoffarm, und die Tierwelt umfasst verschiedene Fischarten sowie den Edelkrebs. Im Winter friert der See zu und hat eine Eisdecke bis März. Die Wassererneuerungszeit beträgt 0,8 Jahre, und die Wassertemperatur erreicht im Frühjahr bis zu 25 °C. Der See bietet verschiedene Aktivitäten wie Angeln, Kanu und Stand-Up-Paddling. Die Untiefe im See beherbergt die Pfahlbausiedlung aus der Jungsteinzeit, die etwa 6000 Jahre alt ist. Die Fundstellen sind durch Fischerei und Laichverhalten bedroht, weshalb Schutzmaßnahmen geplant sind. Die Umgebung ist im Landschaftsschutzgebiet Keutschacher Seental eingegrenzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- See, Archäologische Stätte
- Ort
- Keutschach am See
- Denkmalstatus
- Teil einer UNESCO Welterbestätte
- Seehöhe
- 506 m
In der Nähe
- Feuchtbodensiedlung Keutschacher See163 m
- Vorburg Burgruine Keutschach1.6 km
- Filialkirche St. Margarethen/Šmarjeta1.6 km
- Hauptburg Burgruine Reifnitz1.6 km
- Wohnhaus Wornig/Dwornig1.7 km
- Sabalahöhe2.1 km
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