Feuchtbodensiedlung Keutschacher See
Denkmalgeschütztes Objekt in Keutschach am See (6842)
Die Feuchtbodensiedlung Keutschacher See liegt im Keutschacher See, einer der größten Seen Kärntens. Sie gehört zur Gemeinde Keutschach am See im Bezirk Klagenfurt-Land. Die Siedlung wurde im 4. Jahrtausend vor Christus und erneut im 1. Jahrtausend vor Christus besiedelt. Die Reste der Siedlung sind unter Denkmalschutz und 2011 als UNESCO-Welterbe eingestuft. Die Siedlung umfasst eine ovalen Untiefe mit den Abmessungen 45 × 25 Meter. Unter Wasser sind noch Teile von hölzernen Hauskonstruktionen sowie Kleinfunde wie Keramik und Holzreste erhalten. Die Pfahlbauten aus der Kupferzeit stehen in der Mitte des Sees. Forschungen an der Stelle wurden bereits seit 1864 durchgeführt. Besucher können die Untiefe des Sees besuchen, die die Überreste der Siedlung enthält. Ausblick auf den See und die Umgebung sind möglich. Die Siedlung ist Teil der UNESCO-Welterbe-Liste und bietet Einblick in die prähistorische Besiedlung der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Art
- Pfahlbau
- Ort
- Keutschach am See
- Adresse
- Keutschacher See
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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