Zisterzienserinnenabtei Gevelsberg
ehemaliges Kloster in Gevelsberg, Deutschland
Das Kloster Gevelsberg wurde um 1230/1236 als Zisterzienserinnenkloster in Gevelsberg gegründet, einem Ort im Ennepe-Ruhr-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Es entstand nach der Ermordung des Erzbischofs Engelbert von Köln 1225, wofür an der Mordstelle Wunder berichtet wurden. Die Gründung wurde unterstützt durch den neuen Erzbischof Heinrich von Molenark, und die Klosterkirche wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Das Kloster entwickelte sich zu einer Wallfahrtsstätte und war eng mit Heisterbach verbunden. Die Nonnen kamen aus dem Bürgertum und dem regionalen Adel, und das Kloster hatte enge Beziehungen zu Köln. Im 16. Jahrhundert wurde es durch die Reformation in ein Damenstift umgewandelt, das katholische und protestantische Damen aufnahm. Bis 1812 bestand es als adeliges Stift, wobei die Zahl der Mitglieder und die Herkunft der Damen nicht vollständig überliefert sind. Im ehemaligen Klostergebiet befanden sich bis in das 20. Jahrhundert Gebäude wie das Alte und Neue Äbtissinnenhaus sowie ein Erholungsheim. Die Klosterkirche wurde 1826 abgerissen, und die Bauten blieben bis in jüngere Zeiten erhalten. Das Kloster war der Pfarrei in Schwelm unterstellt und hatte keine eigenen Pfarrrechte. Die Entwicklung des Klosters zeigte sich durch Schenkungen, Neubauten und eine zunehmende Verbindung zur Stadt Köln.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Gevelsberg
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