Schlosshöhle
Höhle in Schwelm, Nordrhein-Wetsfalen
Die Schlosshöhle ist eine Höhle im Schwelmer Stadtgebiet, die sich an der Bahnstrecke Köln–Dortmund in der Steilböschung des Hauses Martfeld befindet. Sie hat eine Länge von etwa 19 Metern und besitzt kuppelartige Räume. Die Höhle ist Teil des 30 Meter mächtigen Schwelmer Massenkalks und entstand hydrothermal vor etwa 65 Millionen Jahren. Sie ist für ihre reiche Mineralisierung bekannt, darunter Kupfer, Markasit und Pyrit. Die Schlosshöhle wurde 2014 entdeckt, nachdem an der Bahnstrecke ein Erdfall auftrat. Die Höhle wurde durch den Arbeitskreises Kluterthöhle e. V. untersucht und aufgrund ihrer geologischen Bedeutung sowie ihrer Nähe zum Haus Martfeld benannt. Die Ergebnisse der Forschung wurden im Dezember 2014 vorgestellt. Sie ist ein Zeugnis für den historischen Abbau von Pyrit und Markasit in der Schwefelkiesgrube Schwelm. Die Höhle wird durch ein Stahltor vor unberechtigtem Zugang geschützt. Sie ist Teil des Naturschutzgebietes und wurde gemeinsam mit der Unteren Landschaftsbehörde, der Deutschen Bahn AG und der Firma Voigt GmbH erforscht. Die Schlosshöhle bietet einen Einblick in die geologische Geschichte der Region und die frühere Bergbauaktivitäten in Schwelm.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle
- Ort
- Schwelm
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