Benediktinerinnenkloster Tourcoing
Das Benediktinerinnenkloster Tourcoing war ein Priorat der Benediktinerinnen vom Heiligsten Sakrament, das von 1814 bis 2011 bestand. Es war zunächst in Savy-Berlette, ab 1815 in Arras, von 1905 bis 1921 in Dumfries in Schottland und ab 1921 in Tourcoing im Département Nord in Frankreich ansässig. Die Stadt Tourcoing errichtete 1922 eine Kapelle zur ewigen Anbetung, die von den Schwestern betreut wurde. Das Kloster war Teil eines internationalen Netzwerks von Benediktinerinnenklostern, das sich von Rouen aus ausbreitete. Von Arras gingen Tochterklöster nach Deutschland, Schottland und Italien, darunter in Osnabrück, Bonn-Endenich, Dumfries und Seregno. In Tourcoing blieb das Kloster bis 2011 bestehen, als es geschlossen wurde. Nur zwei Schwestern blieben am Ort, und die Kapelle wurde der Ortspfarrei übergeben. In Tourcoing stand die Kapelle zur ewigen Anbetung, die 1922 errichtet wurde. Sie war Teil der Gemeinschaft der Schwestern, die ab 1926 bis 1956 einen Teil der Nonnen nach Arras schickte. Die Kapelle war als ästhetisch gelobt und blieb nach Schließung des Klosters im Besitz der Ortspfarrei. Die Umgebung umfasst die Stadt Tourcoing und ihre historischen Gebäude.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Tourcoing
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