📷 Bild: Wikimedia Commons
palais Vaissier
Palast in Frankreich
Das Palais Vaissier war ein orientalistisches Schloss in Tourcoing, Nord, Frankreich, das von dem Industriellen Victor Vaissier zwischen 1891 und 1892 errichtet wurde. Es stand an der Grenze zwischen Tourcoing und Roubaix und war Teil eines Parks von fünf Hektar. Das Gebäude wurde von dem Architekten Édouard Dupire-Rozan entworfen und war bekannt für seine orientalische Architektur, darunter ein großes, mit farbigem Glas verziertes Dach. Das Schloss war ein Symbol für die Kolonialherrschaft und Exotik, die in der Region Nord-Frankreichs stark präsent waren. Es war Teil der Werbung für die Seifenmarke „Savon du Congo“ und wurde in internationalen Ausstellungen gezeigt. Die interne Ausstattung enthielt Möbel aus Syrien und Ägypten und wurde in verschiedenen orientalischen Stilen dekoriert. Das Gebäude war auch technisch fortschrittlich, mit einem eigenen Stromgenerator und einem von André Michelin gebauten Metallgerüst. Das Palais Vaissier wurde 1929 abgerissen, nachdem es verlassen und nicht mehr wirtschaftlich nutzbar war. Zwei Nebengebäude, die Wohnungen des Concierge und Gärtners, wurden erhalten und als historische Denkmäler geschützt. Sie zeigen die ursprüngliche orientalische Architektur mit onionförmigen Dächern, Ziegeln und farbigem Stein. Die restlichen Möbelstücke sind in privaten Sammlungen oder in der Stadt Roubaix zu finden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast
- Ort
- Tourcoing
- Adresse
- 2 8 20 rue de Mouvaux
- Architekt
- Édouard Dupire-Rozan
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
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