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Haiger
mittelhessische Kleinstadt am Lahn-Zufluss Dill im Lahn-Dill-Kreis
Haiger ist eine Kleinstadt im nördlichen Lahn-Dill-Kreis, zwischen Wetzlar und Siegen gelegen. Sie liegt am östlichen Rand des Westerwalds und südlichen Ausläufern des Rothaargebirges. Die Stadt ist die flächenmäßig größte im Kreis, aber nach Einwohnerzahlen viertgrößte. Die Dill entspringt nördlich des Ortsteils Offdilln, und die Heller nördlich des Gewerbegebiets „Haiger-Kalteiche“. Haiger grenzt im Norden an Netphen und Dietzhölztal, im Osten an Eschenburg und Dillenburg, im Süden an Breitscheid und im Westen an Burbach und Wilnsdorf. Haiger hat eine reiche Geschichte, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 778 im Lorscher Codex. Die Stadt war bis ins 10. Jahrhundert Mittelpunkt der Haigerer Mark. Im 14. Jahrhundert gelangten die Gerichtsrechte an die Grafen von Nassau. 1457 wurde die erste Eisenschmelzhütte erwähnt, und 1603 grassierte die Pest. 1723 zerstörte eine Feuersbrunst die gesamte Innenstadt, doch die Stadt wurde wieder aufgebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurden große Teile der Oberstadt durch Bombenangriffe zerstört. Die Stadt gliedert sich in elf Stadtteile, darunter Sechshelden, Langenaubach und Allendorf. Die Dill und Aubach fließen durch die Stadt, und die Lage an der Schnittstelle dreier Täler machte sie im 16. Jahrhundert verkehrsgünstig. Haiger war bis 1970 eine eigenständige Gemeinde, wurde aber 1970 durch Eingemeindungen erweitert. Die Stadt hat ein Wappen mit einem Vogel, der möglicherweise auf den Fischreiher oder den Nassauer Löwen hinweist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kleinstadt, Stadt in Deutschland
- Ort
- Lahn-Dill-Kreis
- Seehöhe
- 272 m
- Website
- https://www.haiger.de/
In der Nähe
- Teil der Stadtmauer105 m
- Langenaubach3.2 km
- Museum Erdbachium6.0 km
- Erdbachhöhle6.3 km
- Breitscheid6.6 km
- Töpfermuseum Breitscheid6.5 km
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