📷 Bild: Wikimedia Commons
Franziskanerkloster Kłodzko
Kloster in Polen
Das Franziskanerkloster Kłodzko ist ein barocker Baukomplex aus dem 17. Jahrhundert, der sich in Kłodzko, im historischen Niederschlesien, befindet. Es liegt an der Sandinsel, die von der Glatzer Neiße und dem Mühlgraben gebildet wird. Das Kloster schließt sich nach Süden an die Maria-Rosenkranz-Kirche an und ist vom Franziskanerplatz aus zugänglich, der außerhalb der ursprünglichen Altstadt liegt. Die Lage macht es stark hochwassergefährdet. Das Kloster ist eine Dreiflügelanlage mit zwei Längsflügeln und einem Querflügel. Der westliche Flügel ist dreigeschossig mit 15 Fensterachsen und zwei Rundtürmen. Der Ostflügel enthält einen Saal mit Maßen 10 × 18 Meter, das ehemalige Refektorium. Die Decke des Saales trägt Fresken aus dem Jahr 1744, die von Felix Anton Scheffler geschaffen wurden. An der Nordseite steht eine mittelalterliche Madonnenfigur in einer Nische. Das Kloster wurde im 13. Jahrhundert gegründet und mehrfach zerstört, etwa 1428 und 1783. Es wurde 1604 wieder aufgebaut und 1731 fertiggestellt. Nach der Säkularisation 1810 diente es als Lazarett und Behördenhaus. 1927 konnten die Franziskaner das Kloster zurückkaufen und es restaurieren. 1998–2010 wurden Hochwasserschäden beseitigt, und 2024 wurden Kirche und Kloster erneut überflutet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Kłodzko
- Adresse
- pl. <s>Grottgera</s> Franciszkański
- Erbaut
- 1700
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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