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Kloster Glatz
Kloster in Polen
Das Franziskanerkloster Kłodzko ist ein barocker Baukomplex aus dem 17. Jahrhundert in der Stadt Kłodzko, Niederschlesien. Es liegt an der Sandinsel, die von der Glatzer Neiße und dem Mühlgraben gebildet wird. Das Kloster schließt sich nach Süden an die Maria-Rosenkranz-Kirche an und ist vom Franziskanerplatz aus zugänglich, der außerhalb der Altstadt liegt. Die Lage ist stark hochwassergefährdet. Das Kloster besteht aus einer Dreiflügelanlage mit zwei Längsflügeln und einem Querflügel. Der westliche Flügel ist dreigeschossig mit 15 Fensterachsen und zwei Rundtürmen. Der Ostflügel enthält einen 10 × 18 Meter großen Saal mit Fresken aus dem Jahr 1744, die von Felix Anton Scheffler geschaffen wurden. Die Wandverzierung besteht aus einem Rokokofries mit Flachreliefs von Kindern. An der Nordseite des Saales steht eine mittelalterliche Madonnenfigur in einer Nische. Die Geschichte des Klosters reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als die Franziskaner ein hölzernes Kloster errichteten. Nach Zerstörungen durch die Hussitenkriege und die Reformation wurde es 1604 wieder aufgebaut. 1731 war das Kloster fertiggestellt, und der Innenausbau dauerte bis 1744. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Kloster von polnischen Franziskanern übernommen. 1998–2010 wurden Schäden durch Hochwasser beseitigt, und 2024 wurden Kirche und Kloster erneut überflutet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Kłodzko
- Erbaut
- 1731
- Denkmalstatus
- Objekt des polnischen Kulturobjekt-Registers
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