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Güsten
Gemeinde im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt
Güsten ist eine Kleinstadt in der Verbandsgemeinde Saale-Wipper im Salzlandkreis von Sachsen-Anhalt. Der Ort liegt nordöstlich von Aschersleben im Tal der Wipper, kurz vor deren Mündung in die Saale. Durch Güsten fließt die Liethe, ein Abzweig der Wipper, der in die Bode mündet. Zu Güsten gehört der Ortsteil Osmarsleben, und 2010 wurden Amesdorf und Warmsdorf eingemeindet. Die Stadt war Teil der Verbandsgemeinde Saale-Wipper seit 2010. Güsten hat eine reiche Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht. 1373 erhielt die Stadt das Stadtrecht, und bis ins 17. Jahrhundert blieb sie dörflich geprägt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt neun Mal geplündert. Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung auf 5300 Einwohner. Die Eisenbahnstrecke durch Güsten förderte den wirtschaftlichen Aufschwung. Die Stadt war auch während des Zweiten Weltkriegs von Bombenangriffen verschont geblieben. In Güsten gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter die Vituskirche und die Marienkirche. Auf dem Ortsfriedhof steht ein Gedenkstein für Walter Munke, einen kommunistischen Spanienkämpfer. Zudem gibt es einen jüdischen Friedhof mit Erinnerungstafeln an die Opfer der Shoah. Die Stadt besitzt sechs Friedhöfe, darunter einen jüdischen. Die Freiwillige Feuerwehr und Jugendfeuerwehr sorgen für Brandschutz und allgemeine Hilfe. Die Infrastruktur umfasst einen Bahnhof und eine Anschlussstelle an die A 36.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Deutschland
- Ort
- Verbandsgemeinde Saale-Wipper
- Seehöhe
- 92 m
In der Nähe
- Menhir von Güsten245 m
- Verbandsgemeinde Saale-Wipper554 m
- Amesdorf2.1 km
- Schloss Warmsdorf2.8 km
- Traditionsbahn Staßfurt3.8 km
- Strandsolbad Staßfurt4.7 km
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