Menhir von Güsten
Menhir in Güsten im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt
Der Menhir von Güsten, auch als Speckseite oder Guddenstein bekannt, ist ein umgesetzter Menhir im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt. Er steht im Norden von Güsten, zwischen der Friedhofstraße und der Walter-Munke-Straße. Der ursprüngliche Standort ist unklar, aber wahrscheinlich lag er 300 Meter nordwestlich des Bahnhofs. Der Stein besteht aus Quarzit und misst 370 cm in der Höhe, 140 cm in der Breite und 58 cm in der Tiefe. Er ist plattenförmig und stark zerklüftet. Der Menhir wurde vermutlich als aufrecht stehendes Denkmal genutzt und später flach auf ein Steinbett gelegt. Vor dem Stein steht eine Steintafel, die die Herkunft des Namens der Stadt erklärt. Es gibt keine vorgeschichtlichen Funde in der Umgebung, lediglich Reste aus dem Mittelalter. Der Menhir wurde in historischen Werken mehrfach erwähnt, darunter von Heinrich Becker und Johannes Groht. Besucher können den Menhir im Norden von Güsten besuchen, wo er zwischen zwei Straßen liegt. Der Stein bietet einen Blick auf die Umgebung und ist von einer Steintafel begleitet. Umgebung und Weg sind leicht zugänglich, und es gibt keine weiteren spezifischen Räume oder Ausblicke. Die Stätte ist Teil der lokalen Kulturgeschichte und wird in verschiedenen Publikationen beschrieben.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Monument, Menhir
- Ort
- Güsten
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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