Burg Gaillenreuth

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Burg Gaillenreuth

Burgruine in Deutschland

Die Burg Gaillenreuth liegt hoch über der Wiesent am westlichen Talrand in der Ortschaft Burggaillenreuth, die zur Stadt Ebermannstadt im Landkreis Forchheim in Bayern gehört. Nur der südliche Teil der Höhenburg sowie Teile der Vorburg und ein Wohnturm aus der Zeit nach 1632 sind erhalten geblieben. Die Burg war einst Teil des Hochstifts Bamberg und wurde im 12. Jahrhundert von Bischof Otto I. von Mistelbach erworben. Die Burg war im 14. Jahrhundert ein bischöfliches Lehen und wurde 1353 an die Herren von Egloffstein vergeben. 1382 wurde sie von Räubern genutzt, die einen Onkel schädigen wollten. 1525 brannte sie im Bauernkrieg aus, wurde aber wieder aufgebaut. 1632 wurde sie im Dreißigjährigen Krieg zerstört, und der Wiederaufbau blieb unklar. 1684 verkaufte die Familie von Egloffstein ihren Anteil an Freiherr Karl Friedrich Voit von Rieneck. Die Burg wird heute im Privatbesitz geführt und für Veranstaltungen genutzt. Sie beherbergt einen Biergarten und bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Die vorhandenen Räume und Wege sind Teil der historischen Struktur, und die Umgebung umfasst die Wiesent und die Talregion. Die Burg ist ein Teil der Fränkischen Schweiz und wird in mehreren Kulturführern erwähnt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Archäologische Stätte
Ort
Ebermannstadt
Adresse
Burggaillenreuth 7
Erbaut
1122
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Burg Gaillenreuth (CC0-1.0)

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