📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Gößweinstein
archäologische Stätte in Deutschland
Die Burg Gößweinstein ist eine mittelalterliche Gipfelburg in Gößweinstein, einem Ort im Landkreis Forchheim in Bayern. Sie liegt hoch über dem Markt und der Wiesent und war möglicherweise Vorbild für die Gralsburg in Richard Wagners Parsifal. Die Anlage ist als bayerisches Baudenkmal mit der Nummer D-4-74-129-10 gelistet. Die Burg hat eine reiche Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. Sie wurde nach Graf Gozwin benannt, der 1065 getötet wurde. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1076. Bis 1780 war sie Sitz eines Vogteiamts der Bischöfe von Bamberg. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde sie mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. 1803 gelangte sie in bayerischen Staatsbesitz und wurde 1875 an Pauline Rabeneck verkauft. 1890 übernahm Freiherr Edgar von Sohlern die Burg und gestaltete sie im neugotischen Stil um. Besucher können die Burganlage nur zu Fuß erreichen, der Aufstieg von der Basilika dauert etwa zehn Minuten. Ausblicke auf die Stadt sind nur nach Zahlung einer Eintrittsgebühr möglich. Die Burgkapelle beherbergt spätgotische Figuren. Die Burg gehört seit 2013 der Familie Layritz aus Gößweinstein. Die Umgebung um die Burg ist geprägt von der Fränkischen Schweiz und bietet weite Ausblicke auf die Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Gößweinstein
- Adresse
- Burgstraße 30
- Erbaut
- 1076
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
In der Nähe
- Bodendenkmal in Gößweinstein, #D-4-6234-016941 m
- Gasthaus zur Burg102 m
- Dreifaltigkeitsbasilika in Gößweinstein204 m
- Gössweinstein1.3 km
- Bodendenkmal in Gößweinstein, #D-4-6234-01742.1 km
- Bodendenkmal in Gößweinstein, #D-4-6234-01752.2 km
QR-Code