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Villanueva de San Mancio
Gemeinde in Spanien
Villanueva de San Mancio liegt an der Einmündung des Río Anguijón in den Río Sequillo im Zentrum der Comarca Tierra de Campos. Die Gemeinde befindet sich in der kastilischen Hochebene und ist von der Provinzhauptstadt Valladolid südöstlich und von Palencia nordöstlich umgeben. Die Region ist von spärlichen Regenfällen geprägt und hat ein kühles Winterklima mit warmen Sommern. Die Gemeinde ist Teil der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-León. Die Geschichte des Ortes reicht bis in die vorrömische Zeit zurück, als die Region vom keltischen Volk der Vaccäer bewohnt wurde. Später kamen Römer, Westgoten und Mauren, doch keine archäologischen Spuren dieser Kulturen sind erhalten. Im 9. Jahrhundert begann die Reconquista, und im 11. Jahrhundert erweiterte das Königreich León seine Herrschaft bis zur Duero-Grenze. Die Gemeinde war Teil der langen Auseinandersetzungen zwischen León und Kastilien. Die Sehenswürdigkeiten umfassen die Iglesia de San Mancio, eine im 16. Jahrhundert errichtete Kirche, die einem Märtyrer aus Évora geweiht ist. Der Glockenturm mit seiner einzigartigen Form und die barocken Schnitzaltäre sind besonders auffällig. Zudem gibt es die Ermita de Humilladero mit einem Vorbau und einem einfachen Glockengiebel. Diese Bauwerke spiegeln die kulturelle und religiöse Geschichte der Gemeinde wider.
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- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Valladolid
- Seehöhe
- 744 m
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