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Stiftsmuseum Millstatt
Museum in Österreich
Das Stiftsmuseum Millstatt liegt am Millstätter See in Millstatt und befasst sich mit der Geschichte des Stifts und seiner Region. Es ist in den Räumen um den romanischen Kreuzgang des Klosters untergebracht, das um 1070 gegründet wurde. Die Stiftskirche, der historische Ortskern und das Seeufer sind in der näheren Umgebung. Das Museum wurde 1981 von Franz Nikolasch gegründet und dokumentiert die Kulturgeschichte der Region. Das Museum bietet Einblick in die Jungsteinzeit, Bronze- und Eisenzeit sowie die Römerzeit. Zu den Schätzen zählen die Feuersteinklinge von Sappl, die Wohngrube am Schanzpichl und Reste einer römischen Villa. Aus der Frühchristentumzeit stammt der älteste erhaltene Kelch Österreichs. Zudem sind romanische Bildhauerarbeiten, Handschriften wie die Millstätter Handschrift und Kunstwerke aus der Zeit des St. Georgs-Ritterordens ausgestellt. Besucher können den Kerkerraum mit Täuferinschriften besichtigen und lernen mehr über die Geschichte des Jesuitenordens. Eine Abteilung widmet sich dem Bergbau im Oberkärntner Raum, mit Schwerpunkt auf Mineralienfunde am Millstätter See und dem Magnesitbergbau auf der Alpe. Die Ausstellungen umfassen Funde aus verschiedenen Epochen und zeigen die kulturelle Bedeutung der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Millstatt am See
In der Nähe
- Millstätter Kreuzgang0 m
- Stift Millstatt0 m
- Kath. Pfarr- und ehem. Stiftskirche Christus Salvator und Allerheiligen25 m
- Kalvarienbergkapelle447 m
- Schloss Heroldeck1.2 km
- Frühchristliche Saalkirche2.0 km
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