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Rastenberg
Rastenberg liegt im thüringischen Landkreis Sömmerda, südwestlich der Finne und im Übergang zum Thüringer Becken. Die Landesstraße 1057 verbindet die Stadt mit dem Umland. Die Lossa fließt durch die östliche Altstadt, während der Rollbach südlich in die Landschaft mündet. Die Stadt besteht aus der Kernstadt und den Ortsteilen Bachra, Roldisleben, Rothenberga und Schafau. Die Siedlung Finneck im Norden ist über die Landstraße 2157 erreichbar und wird von einer Stiftung für behinderte Menschen genutzt. Die Ersterwähnung Rastenbergs datiert auf das Jahr 1070. Die Raspenburg, vermutlich von Ludowinger erbaut, stand um 1313 als Raubritterburg und wurde 1321 zerstört. Die Stadt wurde 1378 von den Wettinern zur Stadt erhoben und erhielt 1464 erneut das Stadtrecht. Im 17. Jahrhundert gehörte Rastenberg zur Vogtei Brembach, später zum Amt Hardisleben. Im 19. Jahrhundert war der Kurbetrieb ein Wirtschaftsfaktor, bis die Quellen 2005 abgerissen wurden. Rastenberg ist bekannt für die Ruine der Raspenburg, das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert und die Stadtkirche Unserer Lieben Frauen. Die Altstadt wird von einer gut erhaltenen Stadtmauer mit Wehrtürmen umgeben. Das Waldschwimmbad aus den 1920er Jahren ist ein beliebter Ausflugsort. Traditionell wird das Kirschfest einmal jährlich gefeiert. Wanderwege durch den umliegenden Wald und das Heimatmuseum im Stadtzentrum runden das kulturelle Angebot ab.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 2.514
- Fläche
- 35,52 km²
- Seehöhe
- 205 m
- Bezirk
- Landkreis Sömmerda
- Website
- https://rastenberg.de/
In der Nähe
- Raspenburg311 m
- Schloss Hardisleben2.5 km
- Finne4.6 km
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