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Finne
Gemeinde im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt
Finne ist eine Gemeinde im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt und wurde 2009 aus Billroda und Lossa gebildet. Sie gehört zur Verbandsgemeinde An der Finne, die sich im Osten des Landes befindet. Die Gemeinde liegt im Nordosten des Burgenlandkreises und grenzt an die Landeshauptstadt Halle an der Saale. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen, die sich im Raum um Finne verteilen. Die Gemeinde hat eine historische Bedeutung durch ihre Bergbaugeschichte. In der Nähe von Lossa befanden sich Schächte der Kaliwerke, die ab 1909 bis 1916 betrieben wurden. Dabei wurden etwa 100.000 Tonnen Carnallitit gefördert. Die Schächte wurden 1921 stillgelegt und sind heute durch Sicherungsmaßnahmen geschützt, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. In der Gemeinde gibt es mehrere Ortsteile, die über Wege miteinander verbunden sind. Die Haltepunkte Billroda und Lossa lagen einst an der Bahnstrecke Laucha–Kölleda, die heute stillgelegt ist. Der Finnetunnel ist Teil der Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle und liegt in der Nähe. Die Landschaft um Finne ist geprägt von flachen Tälern und Wäldern, die zu Wanderungen und Spaziergängen einladen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Verbandsgemeinde An der Finne
- Seehöhe
- 316 m
In der Nähe
- Billroda2.4 km
- Raspenburg4.3 km
- Wohlmirstedt4.4 km
- Schloss Wiehe5.5 km
- Kaiserpfalz5.1 km
- Schloss Hardisleben7.0 km
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