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Museum der Erdölförderung und Geologie
Museum in Hodonín, Tschechien
Das Museum der Erdölförderung und Geologie liegt in Hodonín im Jihomoravischen Landkreis. Es wurde von einem gemeinnützigen Verein betrieben, der die Öffentlichkeit über die Geschichte der Erdölförderung in der Region sowie aktuelle Methoden der Erkundung und Förderung natürlicher Kohlenwasserstoffe informieren will. Die Ausstellungen sind sowohl im Innen- als auch im Außenbereich der ehemaligen Dukelských Kasernen angelegt. Das Museum wurde 2004 durch die Rekonstruktion der ehemaligen Kasernen gebaut und eröffnete 2006. Die Ausstellungen zeigen Modelle, Fotos, kleinere Maschinen sowie Sammlungen von Gesteinen und interaktive Modelle. Eine feste Ausstellung widmet sich der Familie Redlich. Im Außenbereich sind Exponate von Fördermaschinen und weiterer Technik zu sehen. Jährlich finden die Muzejní noc sowie eine Ausstellung mit Mineralien und Fossilien statt. Die Ausstellungen vermitteln Einblick in die Geschichte der Erdölförderung auf der südmährischen Region. Der erste Erdölbohrloch wurde 1913 in Gbel geboren, wobei Erdgas in 114 m Tiefe und Erdöl in 163,8 m Tiefe entdeckt wurde. Die Förderung begann am 10. Januar 1914 mit einer täglichen Kapazität von 15 Tonnen. 1919 wurde ein Ölvorkommen am trockenen See Nesyt in der Nähe von Hodonín entdeckt. Bis 1955 wurden auf diesem Vorkommen 870 Bohrloch durchgeführt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Hodonín
- Erbaut
- 2004
In der Nähe
- Okres Hodonín773 m
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