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Ruppichteroth
Gemeinde in Nordrhein-Westfalen
Ruppichteroth ist eine Gemeinde im Rhein-Sieg-Kreis, etwa 30 Kilometer östlich von Bonn. Sie liegt im Bergischen Land, vom Siegtal durch die Nutscheid getrennt. Die Gemeinde entstand 1969 aus der Fusion von Ruppichteroth und Winterscheid. Sie grenzt an Windeck, Eitorf, Hennef, Neunkirchen-Seelscheid und Much. Die drei Hauptorte sind Ruppichteroth, Schönenberg und Winterscheid. Das Rathaus befindet sich im Ortsteil Schönenberg. Die Gemeinde hat eine lange Geschichte, die bis in das 12. Jahrhundert zurückreicht. 1816 war Ruppichteroth Sitz einer Bürgermeisterei, die auch Winterscheid umfasste. 1830 lebten 3848 Einwohner in der Gemeinde, die eine Vielzahl von landwirtschaftlichen Betrieben und Handwerken betrieben. Die Industrie entwickelte sich erst im 19. Jahrhundert, mit Betrieben, die heute in der Schlösser- und Beschlagbranche führend sind. 1969 wurde die Gemeinde durch die Fusion der beiden alten Gemeinden gegründet. In Ruppichteroth gibt es mehrere historische Ortskerne mit Fachwerkhäusern aus dem 18. Jahrhundert. Zu den sehenswerten Bauten zählen die Kirche St. Severin, die Burg Herrnstein und die Burgruine Herrenbröl. Die Gemeinde besitzt auch mehrere Naturdenkmäler wie die Teufelskiste und die Sommerlinde. Sportvereine wie der TV 1888 Ruppichteroth und der Bröltaler SC 03 bieten verschiedene Sportarten an. Regelmäßige Veranstaltungen umfassen das Winterfest, die Schönenberger Kirmes und den Weihnachtsmarkt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Rhein-Sieg-Kreis
- Seehöhe
- 180 m
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