Kloster Herchen
Kloster in Deutschland
Das Kloster Herchen war ein Zisterzienserinnenkloster, das um 1247 von der Gräfin Mechthild von Sayn gestiftet wurde. Es lag in Herchen, einem Ort im Kirchspiel Stieldorf, und stand zunächst unter der Paternität des Klosters Heisterbach. Später wurde es der Abtei Marienstatt unterstellt, bis es 1581 aufgelöst wurde. Die genaue Lage des Klosters ist heute nicht mehr bestimmbar, aber es wird vermutet, dass es unterhalb der Kirche lag. Das Kloster bestand bis 1581, als die Pest fast alle Insassinnen forderte und der Betrieb nicht mehr aufrechterhalten werden konnte. Nur zwei Laienschwestern überlebten. Die Höhnerhof, ein zugehöriges Gut, wurde dem Kloster Merten angegliedert. 1702 stiftete das Kloster Merten zur Erinnerung an Herchen die Antoniuskapelle. Die Auflösung führte dazu, dass die Einrichtung faktisch aufhörte zu bestehen. In Herchen erinnern die Straße „Im Klosterhof“ und die Grundschule „Schule am Klostergarten“ an die Vergangenheit des Klosters. In der Ortsmitte wurde eine alte Bruchsteinmauer einem Nebengebäude zugeordnet, und bei Erdarbeiten wurden Reste eines Ziehbrunnens gefunden und restauriert. Die Spuren des Klosters sind heute noch in der Umgebung sichtbar.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Windeck
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