📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Anhalt
Burgruine in Deutschland, eine Stammburg der Askanier
Burg Anhalt ist eine mittelalterliche Burgruine im Harz, nordöstlich von Harzgerode in Sachsen-Anhalt. Sie wurde um 1123 als Höhenburg errichtet und liegt auf dem Großen Hausberg (397,9 m ü. NN) im Unterharz. Die Ruine befindet sich in der bewaldeten Landschaft des Naturparks Harz/Sachsen-Anhalt und ist Teil des Naturschutzgebiets Oberes Selketal. Die Burg war eine der drei Stammburgen der Askanier und spielte eine zentrale Rolle in der Geschichte des Fürstentums Anhalt. Sie wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, wobei die zweite Anlage um 1147 als eine der mächtigsten Befestigungen im Harzgebiet gilt. Die Burg war bis ins 15. Jahrhundert in Nutzung, bis sie in den folgenden Jahrhunderten in den Ruinen zurückblieb. Besucher können die Ruine entlang der Harzer Wandernadel erkunden, wobei der Stempelkasten der Wandernadel in der Nähe des ehemaligen Halsgrabens liegt. Die Burg Anhalt bietet einen Ausblick auf die umliegende Landschaft und ist Teil der Geschichte des Landes Anhalt. Die Umgebung umfasst das Tal der Selke sowie historische Überbleibsel wie das Dorf Anhalt und die ehemalige Burgmannschaft.
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- Art
- Burg
- Ort
- Sachsen-Anhalt
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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