Burg Wernerseck

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Landkreis Mayen-KoblenzBezirk Landkreis Mayen-Koblenz

Burg Wernerseck

Burgruine in Deutschland

Die Burg Wernerseck, auch Kelterhausburg genannt, ist eine spätmittelalterliche Burganlage in Ochtendung, im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie liegt über der Nette in der Vordereifel, in der Nähe der A61, Abfahrt Plaidt. Die Anlage wurde im 4. Jahrhundert als römische Höhenbefestigung errichtet und später als Fliehburg weiterentwickelt. Ähnliche Anlagen aus der Spätantike finden sich in der Region. Die Burg wurde im Jahr 1401 von Erzbischof Werner von Falkenstein begonnen, als Grenzfestung gegen den Erzbischof von Köln. Sie diente später als Verwaltungsbau und war bis ins 19. Jahrhundert in Besitz der Herren von Eltz. Von 1966 bis 1969 gab es eine Falknerei auf der Burg. Ein Förderverein renovierte den Wohnturm zwischen 2006 und 2007. Die Burg ist heute im Eigentum der Gemeinde Ochtendung und kann nach Anmeldung besichtigt werden. Die Burg ist fünfeckig mit drei Rundtürmen und einer Toranlage. Der 22 Meter hohe Wohnturm, auch als Donjon bezeichnet, war Wohn- und Kapellenraum. Die Mauern des Turms sind 2,5 Meter dick und weitgehend erhalten. Die Anlage folgt der Ringmauer der älteren ottonenzeitlichen Burg. In der Burg sind Reste einer älteren Anlage aus der Zeit des 10. bis 11. Jahrhunderts erhalten, die vermutlich von den Pfalzgrafen zu Laach errichtet wurden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Ochtendung
Erbaut
1402
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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