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Gaistal
Das Gaistal ist ein Hochtal in Tirol, das zwischen dem Wettersteingebirge im Norden und dem Mieminger Gebirge im Süden liegt. Es erstreckt sich von etwa fünf Kilometern östlich von Ehrwald bis in die Leutasch und ist für den Autoverkehr gesperrt. An seinen Rändern erheben sich markante Gipfel wie die Hohe Munde oder der Hochwanner, während im Osten der Igelsee mit der entspringenden Leutascher Ache das Tal prägt. Touristisch wird das Gaistal als „Almenparadies“ beworben, da sich von Leutasch aus zwölf Almen, Hochalmen und Schutzhütten innerhalb eines Tagesmarsches erreichen lassen. Der Schriftsteller Ludwig Ganghofer verewigte das Tal in seinem Roman *Das Schweigen im Walde* und nutzte das dortige Jagdhaus nahe der Tillfußalm als Schreibort. Zudem ist das Gaistal ein beliebtes Ziel für Mountainbiker und Wanderer. Im Tal selbst fließt die Leutascher Ache nach Osten, passiert dabei verschiedene Gemeindegebiete wie Mieming oder Wildermieming und mündet schließlich bei Mittenwald in die Isar. Ein Wandererparkplatz am östlichen Talrand ist über eine mautpflichtige Straße von Leutasch aus erreichbar, während der westliche Abschluss am Ehrwalder Sattel liegt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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