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Ponor am Hahnenbuck

Ponor (Schluckloch) bei Ergersheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim in Bayern

Der Ponor am Hahnenbuck liegt bei Ergersheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim in Mittelfranken, Bayern. Er wurde 1994 im Gipskarst entdeckt und ist ein trichterförmiger Schacht, der ursprünglich etwa 8,5 Meter tief war. Der heute noch sichtbare Teil des Schachtes beträgt etwa 4 Meter. Der Durchmesser am Rand lag zwischen 12 und 15 Metern. Die Ausgrabung zeigte, dass der Ponor im Gipskeuperbereich des westlichen Franken untersucht wurde. Die Ausgrabung des Ponors brachte umfangreiche archäologische Funde zutage, darunter Scherben der Rössener Kultur aus der Zeit um 4600–4300 v. Chr. sowie menschliche Schädel und Skelettteile, die durch einströmendes Wasser verlagert wurden. In höheren Schichten fanden sich Kulturreste der Schnurkeramik und frühbronzezeitliche Keramikscherben. Insgesamt wurden rund 36 000 Keramikscherben mit einem Gewicht von über 300 Kilogramm gefunden. Der Ponor am Hahnenbuck ist ein archäologischer Fundplatz mit mehreren Schichten, die bis in die jungneolithische Zeit zurückreichen. Die Schichten enthalten Keramikscherben, Holzkohle, Tierknochen und menschliche Reste. Die Ausgrabungen zeigten, dass der Ponor in der Vergangenheit als Grabstätte oder Kultplatz genutzt wurde. Die Funde belegen eine langfristige Nutzung des Bereichs und geben Einblick in die kulturelle Entwicklung der Region.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte, Ponor
Ort
Ergersheim
Quellen:Ponor am Hahnenbuck (CC0-1.0)

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