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Burgruine Hohenkottenheim

Burgruine in Deutschland

Die Burgruine Hohenkottenheim liegt auf dem 416,6 Meter hohen Hohenkottenheim des Hohenlandsbergs in der Gemeinde Kottenheim, einem Gemeindeteil von Markt Nordheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim in Bayern. Sie ist eine Höhenburg, deren Ruinen heute als Bodendenkmal unter Schutz stehen. Die Burg war einst ein wichtiger Sitz der Grafen von Seinsheim und wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Die Burg wurde erstmals 1356 urkundlich erwähnt und war ab dem 14. Jahrhundert Stammsitz der Grafen von Seinsheim. Melchior von Seinsheim zu Hohenkottenheim erhielt 1510 das Privileg über den Blutbann im Dorf Nordheim. Im Bauernkrieg 1525 wurde die Burg zerstört, und sie wurde im Zweiten Markgrafenkrieg 1553 erneut niedergebrannt. 1590 begann der Wiederaufbau zum Schloss, doch es fiel einem Brand zum Opfer. Von der ehemaligen Burg sind heute nur Mauerreste und ein Kellergewölbe erhalten. Der heutige Gemeindeteil Wüstphül war der frühere Meiereihof der Burg. Auf dem Hohenkottenheim gab es vermutlich bereits im 2. Jahrhundert eine altgermanische Siedlung, wobei Münzfunde darauf hinweisen. Die Burgstelle ist ein Bodendenkmal und Teil der regionalen Geschichte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte, Burgruine
Ort
Markt Nordheim
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland
Quellen:Burgruine Hohenkottenheim (CC0-1.0)

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