📷 Bild: Wikimedia Commons
Poříčany
Gemeinde in Tschechien
Poříčany ist eine Gemeinde im Okres Kolín, Tschechien. Sie liegt sechs Kilometer nordöstlich von Český Brod und befindet sich in der Talmulde des Flusses Šembera. Die Gemeinde liegt auf der Böhmischen Tafel, umgeben von Hügeln wie Zálužník (285 m) und dem Kersko-Wald im Norden. Die Autobahn D 11/Europastraße 67 verläuft nördlich des Ortes, mit der Abfahrt 25 Sadská in der Nähe. Die Geschichte von Poříčany reicht bis in die Jungsteinzeit zurück. Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte 1295, und 1358 wurde eine Wehrkirche zur Pfarrkirche erhoben. Die Gemeinde wuchs durch den Bau der Kaiser Ferdinands-Nordbahn 1845, die den Ort zum Umschlagplatz für landwirtschaftliche Produkte machte. Im 19. Jahrhundert stieg die Einwohnerzahl auf über 800, und 1900 wurde der Bahnhof ausgebaut. 1991 lebten 1271 Menschen in Poříčany. In Poříčany gibt es die barocke Kirche Mariä Wiegenfest, erbaut 1750 anstelle eines Vorgängerbaus. Das historische Gut gehört zur Gemeinde. Die Ortslage Černá Obora ist Teil der Gemeinde. Die Region umfasst den Kersko-Wald, den Hügel Pískový vrch und Sandgruben östlich des Dorfes. Die Gemeinde ist Teil der Talmulde Šembera und liegt zwischen Třebestovice und Klučov.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Kolín
- Seehöhe
- 203 m
- Website
- http://www.obec-poricany.cz/
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