📷 Bild: Wikimedia Commons
Chrást u Poříčan
Gemeinde in Tschechien
Chrást u Poříčan ist eine Gemeinde im Okres Nymburk, Tschechien. Sie liegt sechs Kilometer nordöstlich von Český Brod und im Quellgebiet des Velenský potok. Der Ort ist von der Böhmischen Tafel geprägt und grenzt an mehrere Nachbarorte wie Velenka, Třebestovice und Poříčany. Südwestlich erhebt sich der Hügel Zálužník mit 285 Metern, und im Nordosten erstreckt sich der Naturpark Kersko. Der Ort wurde erstmals 1345 urkundlich erwähnt und war im 16. Jahrhundert vermutlich während der Hussitenkriege verlassen. 1776 gründete Franz Josef I. von Liechtenstein das Dorf neu, und 1799 bestand es aus sechs Anwesen. 1850 wurden die Ansiedlungen Manderscheid und Chrast zur Gemeinde Manderšejd-Chrást vereinigt, die 1947 in Chrást umbenannt wurde. Die Dorfprozession zu St. Veit findet am 15. Juni statt, und die Kirmes am ersten Sonntag im November. In Chrást u Poříčan gibt es einen hölzernen Glockenturm und ein Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges, das aus Horschitzer Sandstein gefertigt und 1924 geweiht wurde. Östlich des Ortes liegen mehrere Sandgruben. Die Gemeinde umfasst die Einschicht Horky und ist von der Natur und den umliegenden Dörfern umgeben.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Nymburk
- Seehöhe
- 223 m
- Website
- http://www.obec-chrast.cz/
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