📷 Bild: Wikimedia Commons
Markgrafenburg Schweinfurt
Kirchengebäude in Schweinfurt
Die Markgrafenburg Schweinfurt war eine Spornburg am östlichen Rand der Stadt, vermutlich um 970 von Berthold von Schweinfurt erbaut. Sie lag knapp einen Kilometer mainaufwärts der ursprünglichen Altstadt, auf der Peterstirn, einem südwestlichen Ausläufer des Hainbergs. Die Burg war Teil der markgräflichen Herrschaft über Franken und die Oberpfalz und stand im Gebiet des heutigen Nordöstlichen Stadtteils. Die Burg war von strategischer Bedeutung, da sie den Volkfeldgau, die Markgrafschaft und die Mainschifffahrt sicherte. Sie war Teil eines Netzwerks aus neun eigenen und vier Reichsburgen. Nach 1003 wurde die Anlage in ein Kloster umgewandelt und später von der Reichsstadt Schweinfurt gesprengt. Die Vorburg, heute Sattlersche Bauten, beherbergte Zivilangehörige und Handwerker. Auf dem Burgberg standen die Sattlerschen Bauten, eine historische Anlage im Historismusstil aus dem 19. Jahrhundert. Die Kernburg war vermutlich auf der Peterstirn errichtet und hatte eine Fläche von etwa einem Fußballfeld. Die Suburbien, als Vorort der Burg, waren Teil der europäischen Stadtbildung des Mittelalters. Die Burg war Teil einer gemeinsamen Anlage mit der Reichsburg oder einer Doppelburg, was bis heute Gegenstand von Forschung ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Kirchengebäude, religiöse Gemeinschaft, Archäologische Stätte, In commendam
- Ort
- Schweinfurt
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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