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Hennebergische Reichsburg Schweinfurt

Bauwerk in Schweinfurt, Unterfranken, Bayern

Die Hennebergische Reichsburg Schweinfurt war eine abgegangene Stadtburg in der Altstadt von Schweinfurt, im Viertel Zürch. Sie lag auf einem Plateau mit einer Höhe von 220 m ü. NN und war im Südosten der Stadt gelegen, umgeben von der Rittergasse, der Burggasse und dem Zürch. Das Burgareal war Teil der Stadtmauer und verfügte über einen Höhenunterschied zum Main, der größer war als heute. Die Burg wurde 1310 erlaubt, gebaut und 1427 abgebrochen. Sie diente der Verteidigung der Reichsstadt und war zeitweise auch von den Hennebergern als Pfandherren verwaltet. Die Burg war nicht ausschließlich eine Reichsburg, sondern auch ein Pfandhaus. Die Baukosten wurden von Reichs wegen vergütet, und die Burg wurde nach dem Tod des Reichsvogtes Paul Rosa in den 1530er Jahren abgebrochen. Heute existiert nur die Liebfrauenkirche als Rest der Burgkapelle, der Chor der Salvatorkirche. Andere Mauerreste wurden im 19. und 20. Jahrhundert beseitigt. Das Areal gehört zum Sanierungsgebiet Altstadt 2/Zürch und hat den Charakter eines Burgenviertels. Die Burgmauern wurden für den Bau des Rathauses und anderer Gebäude verwendet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
Ort
Schweinfurt

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