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Burg Marksdorf
Ruine im slowakischen Marksdorf
Die Burg Marksdorf, auch als Markušovský hrad bekannt, ist eine Ruine einer Höhenburg in Markušovce, einem Ort in der Nähe von Spišská Nová Ves. Sie liegt auf einem felsigen Hügel oberhalb der Dorfkirche St. Michael. Die Burg war im Mittelalter ein bedeutendes Bauwerk, das mehrfach erweitert und wieder aufgebaut wurde. Sie stand im Zentrum von politischen und militärischen Auseinandersetzungen. Die Burg war im 13. Jahrhundert von Markus, dem Sohn von Gol, gegründet worden, nach dem die Siedlung den Namen Markušovce erhielt. Im 15. Jahrhundert wurde sie von Štefan Máriássy wieder aufgebaut, doch der Ausbau wurde 1507 verboten. 1527 wurde sie von Leutschau erobert und schwer beschädigt. Die Burg blieb bis ins 16. Jahrhundert ein bedeutendes Bauwerk, das in mehreren Phasen umgebaut und erweitert wurde. Die Ruinen der Burg umfassen einen Palas mit vier Flügeln und einen schmalen Innenhof. An der Nordost- und Südstrecke der Burg liegen Bastionen, und im östlichen Teil der Ruine gab es ursprünglich Holzbalkendecken. 2018 wurden Fundamente eines Wohnturms aus dem Übergang vom 14. zum 15. Jahrhundert entdeckt. Die Umgebung um die Burg besteht aus dem Dorf Markušovce und der nahegelegenen Stadt Spišská Nová Ves.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Markušovce
In der Nähe
- Markušovský hrad, palác hradný I.22 m
- Markušovce430 m
- Odorín2.2 km
- Lieskovany2.0 km
- Teplička2.4 km
- Danišovce3.8 km
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