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Obermoschel
Stadt in Deutschland
Obermoschel ist eine kleine Stadt mit etwa 1000 Einwohnern im Donnersbergkreis, Rheinland-Pfalz. Sie liegt im Nordpfälzer Bergland, umgeben von Bergen wie Steinhübel und Moschellandsberg. Die Moschel fließt durch die Stadt und wird von Nebenflüssen wie dem Unkenbach gespeist. Die Gemeinde gehört zur Verbandsgemeinde Nordpfälzer Land und ist als Grundzentrum ausgewiesen. Sie zählt zu den kleinsten Städten Deutschlands. Obermoschel wurde 1349 zur Stadt erhoben und besitzt Stadtrecht. Im Jahr 1900 wurde sie in das Bezirksamt Rockenhausen eingegliedert, 1969 in den Donnersbergkreis. Die Stadt war Teil des französischen Departements Donnersberg und war bis 1945 im Zweiten Weltkrieg von französischen Truppen besetzt. 1943 wurde das Mineral Moschellandsbergit nach dem Berg benannt. Die Stadt hat eine lange Weinbau- und Bergbaugeschichte. In Obermoschel gibt es die Altstadt, den jüdischen Friedhof, die Quecksilbergrube Carolina und die Burgruine Landsberg als Denkmalzonen. Die protestantische Kirche wurde 1785–1789 gebaut, die katholische Kirche Mariä Himmelfahrt 1866. Im Naturraum sind der Menhir von Obermoschel und die Luitpoldlinde als Naturdenkmale ausgewiesen. Die Stadt verfügt über Sportanlagen, ein Hallenbad und mehrere Wanderwege. Regelmäßige Veranstaltungen wie das Wanderfest und der Mittelaltermarkt ziehen Besucher an.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Deutschland
- Ort
- Donnersbergkreis
- Seehöhe
- 206 m
- Website
- http://www.obermoschel.de
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