Sehenswürdigkeiten · Eriskirch

Eriskirch

Gemeinde im Bodenseekreis in Baden-Württemberg

Eriskirch
Asio otus CC BY-SA 3.0

Eriskirch ist eine Gemeinde im Bodenseekreis, Baden-Württemberg, am nördlichen Bodenseeufer. Sie liegt etwa in der Mitte zwischen Friedrichshafen und Langenargen, sieben Kilometer südlich von Tettnang. Das Gemeindegebiet umfasst das Ried, das größte Naturschutzgebiet am Bodensee, und ist geprägt von Waldflächen und der Schussen.

Die Gemeinde ist bekannt für ihre Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt mit gotischen Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert sowie dem Stifterfenster der Grafen von Montfort. Die Kirche beherbergt zudem die „Armenbibel“ und die „Hostienmühle“. Im Ortsteil Mariabrunn steht die Kirche „Zu unserer lieben Frau“. Zudem gibt es ein Naturschutzzentrum mit Führungen durch das Ried und Ausstellungen zur Bodensee-Natur.

Besucher können die historischen Holzbrücken über die Schussen besichtigen, die 1824 und 1828 erbaut wurden. Die Gemeinde ist an der Oberschwäbischen Barockstraße und dem Bodensee-Radweg gelegen. Im Ortsteil Oberbaumgarten sind die Ruinen der Burg Baumgarten erhalten. Die Gemeinde veranstaltet regelmäßig die schwäbisch-alemannische Fasnet mit der Narrenzunft „Streibemahder“.

Quellen (1)
Seehöhe
401 m

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