Sehenswürdig · Emmerting

Emmerting

Gemeinde in Deutschland

Emmerting

Bild: Konrad Lackerbeck · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons

Emmerting liegt im oberbayerischen Landkreis Altötting und ist Mitglied der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft. Der größte Ort der Gemeinde ist Unteremmerting, der mit dem Seng und Oberemmerting baulich verbunden ist. Die Gemeinde umfasst mehrere Gemarkungen, darunter die ehemals gemeindefreien Forste Altöttinger Forst, Alzgerner Forst und Holzfelder Forst, die in den 1990er und 2000er Jahren aufgeteilt wurden. Neben der eigentlichen Gemeinde gibt es auch die Gemarkung Emmerting, die den ursprünglichen Grenzen entspricht.

Emmerting wurde erstmals 815 als Ehemutigen urkundlich erwähnt und gehörte zum Rentamt Burghausen und zum Landgericht Neuötting. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstand die heutige Gemeinde. Im 19. und 20. Jahrhundert war der Ort auf Karten als Egmating verzeichnet. 1960 wurde eine eigene Pfarrei gegründet, und 1978 schloss sich Emmerting mit Mehring zur Verwaltungsgemeinschaft Emmerting zusammen. 1955 wurde der Gemeindeteil Gendorf an Burgkirchen an der Alz ausgelagert.

Die Gemeinde zeichnet sich durch die katholische Pfarrkirche Hl. Geist aus, ein moderner kubischer Bau mit freistehendem Turm, der 1965 bis 1967 errichtet wurde. Sie besitzt eine Ausstattung von Wolf Hirtreiter. Zudem gibt es eine Grundschule mit 228 Schülern und zwei Kindergärten. Bekannte Persönlichkeiten aus Emmerting sind Max Storfinger, ein NS-Opfer, und Fußballspieler wie Michael Wiesinger sowie Fußballtorwart Julian Pollersbeck.

Quellen (2)
Seehöhe
387 m

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