Markt Rettenbach

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SchwabenBezirk Schwaben

Markt Rettenbach

Markt in Bayern

Markt Rettenbach liegt im schwäbischen Landkreis Unterallgäu, etwa 20 Kilometer von Memmingen und Mindelheim entfernt. Die Gemeinde befindet sich in der Region Donau-Iller in Oberschwaben. Die tiefsten Punkte des Gemeindegebietes liegen an der Grenze zu Sontheim, wo die Schwelk und die Östliche Günz das Gebiet verlassen. Der höchste Punkt ist bei Flohkraut an der Grenze zu Ronsberg mit rund 804 Metern ü. NHN. Das Gemeindegebiet umfasst mehrere Gemarkungen und besteht aus 35 Gemeindeteilen. Der Raum um Rettenbach wurde ab dem 6. und 7. Jahrhundert besiedelt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde ein „Rotinbach“ 1152 in den Ottobeurer Klosterbüchern. Die Herrschaft Rettenbach wechselte mehrfach zwischen verschiedenen Adelsgeschlechtern, bis sie 1544 an die Reichsstadt Memmingen verkauft wurde. 1790 erhielt Rettenbach Marktrecht, und 1901 wurde die Gemeinde offiziell in Markt Rettenbach umbenannt. Im Zuge der Gebietsreform wurden 1971 und 1972 weitere Dörfer eingegliedert. Markt Rettenbach ist bekannt für das Fugger-Amtshaus, das im Volksmund „Fuggerschloss“ genannt wird, sowie für den Zehentstadel und die Kirche St. Jakobus der Ältere. Zudem gibt es den Steinfelsen, das Schlössle in Gottenau und die ehemalige Burgmühle. Die Gemeinde zählt drei Kindergärten, eine Grundschule und eine Mittelschule. Georg Stibi, ein deutscher Politiker und Diplomat, wurde hier geboren.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Markt in Deutschland, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Unterallgäu
Seehöhe
679 m
Quellen:Markt Rettenbach (CC0-1.0)

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