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Sontheim
Gemeinde im Landkreis Unterallgäu in Bayern
Sontheim liegt im schwäbischen Landkreis Unterallgäu, etwa 15 Kilometer östlich von Memmingen. Der Ort gehört zur Region Donau-Iller und ist von flachen Tälern und sanften Hügeln umgeben. Die Gemeinde besteht aus zwei Gemarkungen, Sontheim und Attenhausen, wobei einige Gemeindeteile erst später offiziell anerkannt wurden. Die Ortschaften sind durch ihre landschaftliche Einheit und die Nähe zur Natur geprägt. Die Geschichte von Sontheim reicht bis ins 8. Jahrhundert zurück, als fränkische Missionare die Region besiedelten. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 838, als ein Gebietstausch zwischen dem Kloster Kempten und einem Grafen erwähnt wurde. Im 10. Jahrhundert wurde der Ort durch Kaiser Heinrich den Heiligen besucht, und im Jahr 1007 wurde Sontheim dem Bistum Bamberg geschenkt. Die Gemeinde war Teil des Reichsstifts Ottobeuren und später zu Bayern gekommen. Sontheim ist bekannt für seine Pfarrkirche St. Martin aus dem 15. Jahrhundert sowie das ehemalige Sägewerk, das heute kulturelle Veranstaltungen beherbergt. Das Gasthaus Adler, eines der ältesten noch bewirtschafteten Gasthäuser der Gegend, trägt ebenfalls zur Identität des Ortes bei. Die Gemeinde verfügt über eine barrierefreie Bahnhofsanlage und ist gut mit der Autobahn 96 sowie der Bahnstrecke Buchloe–Memmingen verbunden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Unterallgäu
- Seehöhe
- 620 m
- Website
- http://www.sontheim.de
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