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Schloss Artstetten
Schloss in Niederösterreich
Schloss Artstetten liegt in der Marktgemeinde Artstetten-Pöbring im Bezirk Melk in Niederösterreich. Es gehört zur Familie Hohenberg und ist mit der Pfarrkirche Artstetten auf dem gleichen Areal untergebracht. Der Vorgängerbau wurde 1263 erstmals erwähnt und 1560–1592 durch einen Renaissancebau ersetzt. 1823 erwarb Kaiser Franz I. das Schloss für die habsburgische Krone, wofür es als Witwensitz bestimmt war. Nach dem Tod des Kaisers 1835 kam es in den Besitz seines Sohnes Franz Karl und später zu Erzherzog Franz Ferdinand, der es 1896 als Thronfolger erhielt. Das Schloss ist heute ein Tourismusbetrieb und beherbergt das Erzherzog-Franz-Ferdinand-Museum, das 1982 eingerichtet wurde. Es zeigt Ausstellungen zu Themen wie der Geschichte der Familie Hohenberg und dem Attentat von Sarajevo. Das Schlossarchiv, das seit 1823 lückenlos erhalten ist, ist in Privatbesitz und nur bedingt zugänglich. Der Schlosspark, gestaltet im Historismusstil, ist ein bedeutendes gartenarchitektonisches Denkmal und bietet Ausblicke auf die Umgebung sowie botanische Raritäten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Museum
- Ort
- Artstetten-Pöbring
- Adresse
- Artstetten 1
- Erbaut
- 1253
- Baustil
- Historismus
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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