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Schlosspark Artstetten

Denkmalgeschützte Gartenanlage in Artstetten

Schloss Artstetten liegt in der Marktgemeinde Artstetten-Pöbring im Bezirk Melk in Niederösterreich. Es ist ein Schloss im Besitz der Familie Hohenberg und beherbergt neben dem Schlossgebäude auch die Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere. Der Vorgängerbau wurde 1263 erstmals urkundlich erwähnt und wurde im 16. Jahrhundert durch einen Renaissancebau ersetzt. 1823 erwarb Kaiser Franz I. das Schloss für die habsburgische Krone, wodurch es zum Witwensitz seiner Gemahlin bestimmt wurde. Das Schloss und der Park wurden unter Erzherzog Franz Ferdinand umgebaut und modernisiert. Der Schlosspark, gestaltet ab 1861 als Landschaftsgarten im Historismusstil, ist ein bedeutendes gartenarchitektonisches Denkmal. Er umfasst ein oktogonales Gartenhaus, ein Wasserbecken und zwei Brunnenfiguren aus dem 19. Jahrhundert. Der Park ist in den wichtigsten Teilen für Museumsbesucher zugänglich und steht unter Denkmalschutz. Im Schlosspark und in der Anlage sind verschiedene Räume und Wege vorhanden, die einen Ausblick auf die Umgebung ermöglichen. Der Park ist mit botanischen Raritäten und einer lebendigen Gartengestaltung ausgestattet. Die Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere steht an der Ostseite des Schlosses und ist mit dem Markt Artstetten-Pöbring verbunden. Unter dem Schloss befinden sich zwei Grüfte, die Hohenberg’sche Familiengruft und die Schlossherrengruft.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schlosspark
Ort
Artstetten-Pöbring
Denkmalstatus
Park- oder Gartenanlage gemäß § 1 Abs. 12 DMSG
Quellen:Schlosspark Artstetten (CC0-1.0)

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