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Kloster Sion
Kloster in der Schweiz
Das Kloster Sion war ein Wilhelmitenkloster in Klingnau, Kanton Aargau. Es lag am Fusse des Achenbergs und existierte von 1269 bis 1810. Der erste Stiftungsbrief vom 27. Mai 1269 legte den Grundstein für die Gründung. 1467 übernahm Ulrich Dämpfli das Amt des Priors und setzte die Entwicklung des Klosters in Gang. 1578 entstand eine neue Klosterkirche, und 1589 veränderte sich die Verwaltung, als die Tagsatzung der Acht Orte die Schirmrechte entzog. Das Kloster blühte unter verschiedenen Priors, wobei Ulrich Dämpfli und Conrad Schmidlin besonders prägend waren. 1745 bis 1754 baute das Kloster St. Blasien die Propstei Klingnau. Unter St. Blasien wurde eine Schule eingerichtet, die bis 1807 bestand. Sie war unentgeltlich und förderte das Theologiestudium. Vorletzter Prior war Vinzenz Ilger, letzter Prior Beda Graf, der mit zwei Capitularen in Sion wohnte. Erhalten sind alte Abbildungen, darunter ein Kupferstich von Daniel Meissner. Nach der Auflösung 1810 wurden die Gebäude zunächst als Baumwollfabrik und ab 1837 als Seidenmanufaktur genutzt. Später wurden sie zu Wohnungen umgebaut. Der alte gewölbte Klosterkeller blieb erhalten. Die Umgebung umfasst den Achenberg und die Stadt Klingnau. Die Räume umfassen den Kreuzgang, die Klosterkirche und den Keller. Die Wege führen durch das ehemalige Klostergebiet und bieten Ausblicke auf die Umgebung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Kanton Aargau
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