Maison et Jardins de Claude Monet
Das Haus und die Gärten von Claude Monet in Giverny sind der Ort, an dem der Impressionismus seine bekanntesten Motive fand. Monet lebte hier ab 1883 bis zu seinem Tod 1926 und hat den Garten über Jahrzehnte selbst angelegt und weiterentwickelt – nicht als Rahmen für sein Werk, sondern als dessen Gegenstand. Wer herkommt, sieht die Vorlage zu den Seerosenbildern in ihrer tatsächlichen räumlichen Anordnung. Die Anlage besteht aus zwei sehr verschiedenen Teilen. Vor dem Haus liegt der Blumengarten mit seinen langen, dicht bepflanzten Beeten, dessen Erscheinung sich im Lauf des Jahres vollständig verändert: Im Frühjahr bestimmen Tulpen das Bild, im Juni folgen Iris und Rosen. Jenseits davon liegt der Wassergarten mit dem Teich, den Seerosen und der japanischen Brücke – jenem Motiv, das Monet in immer neuen Fassungen gemalt hat. Das rosa verputzte Wohnhaus mit den grünen Fensterläden ist ebenfalls zugänglich. Für den Rundgang durch Haus und beide Gärten sollte man rund zwei Stunden einplanen. Geöffnet ist von Anfang April bis Anfang November; welcher Zeitpunkt sich lohnt, hängt davon ab, was man sehen will – die Seerosen blühen im Hochsommer, die Beete zeigen im Frühjahr und Frühsommer ihre stärksten Farben. Giverny ist einer der meistbesuchten Orte der Normandie, entsprechend voll wird es an Wochenenden der Hauptsaison. Das Grab Monets liegt auf dem Friedhof des Dorfs, wenige Minuten zu Fuß entfernt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
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