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Schloss und Benediktinerabtei Iburg
Schloss in Deutschland
Schloss und Benediktinerabtei Iburg liegen in Bad Iburg, Niedersachsen, auf einem Bergrücken nahe der Bundesstraße 51. Die Anlage entstand 1070 als Burg und wurde 1080 zum Benediktinerkloster. Bischofe von Osnabrück residierten hier vom 11. bis ins 17. Jahrhundert. Die Rittersaaldeckenmalerei aus dem 17. Jahrhundert ist künstlerisch bedeutsam. Iburg ist die älteste Ritterburg des Bistums und neben der Holter Burg die einzige Bergburg. Die Iburg war bis ins 18. Jahrhundert Sitz der Bischöfe von Osnabrück. Bischof Benno II. gründete 1080 das Kloster, das bis 1803 bestand. Im 17. Jahrhundert wurde die Anlage zu einer Schlossanlage umgebaut. 1668 wurde Sophie Charlotte von Hannover hier geboren, die 1701 Königin in Preußen wurde. Die Schlosskirche wurde 1664 als lutherische Kirche errichtet. Im 18. Jahrhundert entstand ein neuer Klosterneubau. Die Bibliothek des Klosters wurde 1816 ins Osnabrücker Schloss verlegt. Die Anlage umfasst Schloss und Kloster auf einem Bergrücken. Die Schlossanlage umfasst mehrere Gebäude, darunter den Rittersaal mit Deckenmalerei. Die Bibliothek des Klosters wurde in die Osnabrücker Stadtbücherei übernommen. Die Iburg ist ein bedeutendes Beispiel für die Geschichte des Bistums Osnabrück. Die Anlage wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert und umgebaut. Die Schlosskirche und die Konventsgebäude sind heute als Amtsgericht und andere Nutzungen genutzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Abtei, Königlicher Palast
- Ort
- Bad Iburg
- Adresse
- Schloßstraße 30, 49186 Bad Iburg
- Erbaut
- 1070
- Architekt
- Benno II. von Osnabrück
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Niedersachsen
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