📷 Bild: Wikimedia Commons
Uhrenmuseum Bad Iburg
Museum in Deutschland
Das Uhrenmuseum Bad Iburg liegt im niedersächsischen Ort Bad Iburg und befindet sich in einem Gebäude aus dem Jahr 1820. Es wurde 1976 von Peter Taschenmacher, einem Kaufmann und Uhrensammler, gegründet. Das Museum zeigt eine Sammlung von rund 800 funktionstüchtigen Uhren, darunter Turmuhren, Taschenuhren und Sonnenuhren aus mehr als drei Jahrhunderten. Das Museum ist besonders für seine Turmuhren bekannt, darunter eine aus dem Jahr 1688 mit Spindelhemmung und eine aus dem Jahr 1723 mit Scherenhemmung. Zu den Highlights zählen auch eine französische Sonnenuhr aus dem Jahr 1470 sowie eine funkgesteuerte Taschenuhr, die im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet ist. Die größte Taschenuhr der Welt hat einen Durchmesser von 1,80 Meter und ein Gewicht von 150 Kilogramm. Besucher können sich an verschiedenen Uhren bewundern, darunter eine Kerzenuhr, eine sprechende Uhr für Blinde und eine Mittagskanonen-Sonnenuhr aus dem Jahr 1800, die mit einem lauten Knall die Mittagsruhe beendete. Die Sammlung umfasst auch hundert Schwarzwälder Uhren sowie Skelettuhren und Stempeluhren. Die Ausstellungen sind in den Räumen des Museums sowie auf der Fassade des Gebäudes zu bewundern.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Bad Iburg
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