Burgruine Kollmitz

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SehenswürdigkeitNiederösterreichBezirk Niederösterreich

Burgruine Kollmitz

Burgruine in Niederösterreich

Die Burgruine Kollmitz steht östlich von Raabs an der Thaya auf einem Felssporn, der von der Thaya umschlungen wird. Sie liegt in der Gemeinde Kollmitzdörfl und ist Teil der Katastralgemeinde. Die Anlage umfasst zyklopische Mauern mit zwei runden Ecktürmen sowie einen halbkreisförmigen Torturm, einen Hungerturm, einen Bergfried und Reste eines zweigeschoßigen Wohngebäudes. Die Böhmische Mauer, etwa 110 Meter lang, wurde um 1450 errichtet und liegt 300 Meter von der Burg entfernt. Die Burg war im 13. Jahrhundert urkundlich erstmals erwähnt und diente im 14. Jahrhundert als Landgericht. Sie wechselte mehrfach Besitzer, bis sie 1411 den Freiherren von Hofkirchen zugehörig wurde. Die Burg blieb bis 1708 in Familienbesitz, wurde aber nach dieser Zeit verfallen. Die Anlage war bis 1974 nicht mehr genutzt, bis der Verein zur Erhaltung der Burgruine Kollmitz gegründet wurde. Im Sommer wird eine Jausenstation auf der Ruine betrieben. Die Talstraße bietet eine gute Sicht auf die Burganlage. Die Ruine ist Teil der Landschaft um die Thaya und wird von der umliegenden Natur umgeben. Die Anlage umfasst verschiedene Räume und Bauteile, die aus verschiedenen Epochen stammen. Die Böhmische Mauer und die vorhandenen Türme sind besonders auffällige Merkmale der Ruine. Die Umgebung um die Burg ist geprägt von der Thaya und den umliegenden Hügeln.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum, Ruine, Spornburg
Ort
Raabs an der Thaya
Adresse
Kollmitzdörfl
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Burgruine Kollmitz (CC0-1.0)

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