Chotěšice

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Okres NymburkBezirk Okres Nymburk

Chotěšice

Gemeinde in Tschechien

Chotěšice ist eine Gemeinde im Okres Nymburk, etwa sechs Kilometer südlich von Kopidlno. Sie liegt in den südlichen Ausläufern der Jičínská pahorkatina, am Bach Smíchovský potok. Westlich verläuft die Staatsstraße 32 nach Jičín. Im Westen erstreckt sich ein Waldgebiet, aus dem die Dubina (224 m) ragt. Südwestlich befindet sich der Stauweiher Vražda. Nachbarorte umfassen Budčeves, Běchárky, Židovice, Chroustov, Nová Ves, Kněžice, Malá Strana, Slavíkov, Nouzov, Malý Nouzov und Nové Zámky. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. 1199 wurde Chotěšice erstmals urkundlich erwähnt. Im 14. Jahrhundert verpachteten die Brüder das Dorf an Albrecht von Waldstein. Im 16. Jahrhundert gehörte Chotěšice zu den böhmischen Rittergütern. 1527 verkaufte Ladislav Ostrovecký das Dorf an Wenzel Haugwitz, und 1617 an Nikol von Gersdorff. Nach der Schlacht am Weißen Berg wurden die Besitzungen konfisziert und Chotěšice an Johann Eusebius Khan von Belazy verpfändet. 1621 wurde das Dorf an Maria Magdalena Trčková verkauft, die es später gegen andere Gebiete tauschte. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen, darunter Břístev, Chotěšice, Malá Strana, Nouzov, Nová Ves sowie die Ortslagen Malý Nouzov und Slavíkov. Die Sehenswürdigkeit der Gemeinde ist die Kirche der Versendung der hl. Apostel. Die Lage der Gemeinde ist geprägt von Wäldern, Weiher und einer historischen Entwicklung, die bis ins Mittelalter zurückreicht.

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Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Nymburk
Seehöhe
213 m

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